Schlittenhunde – kalte Ohren, heisse Pfoten

Schlittenhunde – kalte Ohren, heisse Pfoten

“Einer muss schon der Chef sein und sagen, wo es langgeht, sonst wird das nichts.” Uwe Radant hat seine Greyster-Schlittenhunde mit nur wenigen kleinen Gesten und Worten erstaunlich gut im Griff. Ohne Leinen bleiben sie eng an den Füßen und erst auf ein Zeichen toben sie los. Greyster sind deutlich schneller als Huskys, und auf Geschwindigkeit kommt es Radant an. Der mehrfache Welt-, Europa- und deutsche Meister aus Niedersachsen will Rennen gewinnen.

“Hat nichts mit Trapper-Romantik zu tun”
Der Saison-Höhepunkt steht an. Zuhause in der Lüneburger Heide werden im Training die Grundlagen gelegt. Jetzt vor den deutschen Meisterschaften fährt Radant mit seinen Hunden im umgebauten Wohnmobil nach Tschechien in ein fünftägiges Trainingslager, Kondition bolzen. “Das hat hier nichts mit Trapper-Romantik zu tun, hier geht es um Zehntelsekunden!”

Alles andere als der Sieg wäre eine Enttäuschung
Im deutschen Mekka für Hundeschlitten-Rennen bringt es der Rennleiter auf den Punkt, bei den Internationalen deutschen Meisterschaften von Todtmoos im Schwarzwald geht es für jeden, der an den Start geht, um Sieg und Platzierungen. Uwe Radant will wie immer am Ende ganz oben auf dem Treppchen stehen, alles andere wäre eine Enttäuschung. Doch im ersten von zwei Wertungsrennen passiert etwas, das eigentlich nicht passieren darf.

Boris Poscharsky zeigt in seiner Reportage, was alles dazugehört, um auf einem Hundeschlitten der Schnellste zu sein. (Text: ARD)

neuste Dokumentationen

Kommentare