Vampirskelette – Untote im Mittelalter

Vampirskelette – Untote im Mittelalter

Im Sommer 2007 findet ein Grabungsteam in Irland eine ganze Reihe ungewöhnlicher Gräber aus dem Mittelalter. Vor allem zwei der Skelette geben den Forschern Rätsel auf: Sie wurden mit großen Steinen zwischen ihren Kiefern begraben. Die Archäologen Christopher Read und Catriona McKenzie versuchen, hinter das Geheimnis dieses außergewöhnlichen Fundes zu kommen.

Der Dokumentarfilm begleitet das Forscherteam aus Irland, das neben archäologischen Methoden auch Vergleiche historischer Quellen heranzieht, um herauszufinden, auf welche Weise die entdeckten Toten starben und warum sie auf so ungewöhnliche Weise bestattet wurden. Die Wissenschaftler vermuten, dass diese Toten von ihren Zeitgenossen als “Wiedergänger” gesehen wurden, als Individuen, die aus dem Totenreich zurückkehren und die Lebenden verfolgen.

Der Fund in Irland steht in einer ganzen Reihe archäologischer Entdeckungen, die Praktiken belegen, mit denen Tote an ihrer Wiederkehr gehindert werden sollten. Wenn historische Quellen herangezogen werden, ergeben sich interessante Deutungsansätze. Dabei zeigt sich auch, wie sehr sich die Berichte aus verschiedenen Jahrhunderten und verschiedenen Ländern ähneln. (Text: ARD)

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